Wer sind wir?

Wir sind KI-Enthusiasten (ein praktizierender Denker, ein denkender Praktiker und eine empathische Muse des Gleichgewichts), die glauben, dass KI ein nützliches Werkzeug ist, um unsere Zivilisation in einer Weise zu verbessern, die es wert ist, vorauszudenken. KI-Denken ist eine Denkweise, die das humanistische Potenzial befähigt. AI-Thinking ist ein Grundlagenwerk, um diese Chance zu nutzen. Unsere Absicht ist es, zu inspirieren, Potenziale zu erschließen und die globalen irreparablen bis tödlichen Risiken aufzuzeigen.

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© 2019 by Leon Tsvasman & Florian Schild, Art Background by Rudolf Hürth, Graphical elements by Katharina Piriwe and Marina Skepner.

On the Meaning of Artificial Intelligence

AI-Thinking

Zivilisation

Die Zivilisationsentwicklung dreht sich bis dato darum, den Vorsprung vor Entropie zu kumulieren (zu erwirtschaften), um letztlich KI in die Welt zu setzen. Während es in der ersten Phase der Industriegesellschaft darum ging, KI in uns selbst zu hosten, lagern wir in der zweiten Phase, der Informationsgesellschaft bzw. KI-Ära, KI in Netze aus, um schließlich in der dritten Phase, der infosomatischen Post-KI-Ära, mit ihr die Welt (unsere intersubjektive Wirklichkeit) zu erneuern. 

Notiz von Leon Tsvasman

Power-Thoughts

Notizbuch

Wissen

Verhielten sich alte Kulturen auf dem Weg der Komplexitätsreduktion umsichtiger, leisten sie im Endeffekt eine Sensibilität für sapientes Wissen, das sich in Aussagen wie der folgenden widerspiegelt: 

Alles, was wir unseren Kindern beibringen, muss sich von dem unterscheiden, was Maschinen können. Das zumindest fordert Jack Ma, Executive Chairman der Alibaba Group. Eine klare Erkenntnis im Munde eines charismatischen Erfolgsträgers...

Notiz von Leon Tsvasman

Community-Interviews

 

One-Question-Sequence

 Community:

- Warum brauchen wir Digitalisierung?

Leon Tsvasman:
 

- Menschliche Subjekte sind nicht miteinander vernetzt. Sie tauschen keine Daten, sondern Informationen aus, indem sie sich untereinander mittels Medien verständigen. Ob tradierte Regeln unserer Sprachen oder technische Infrastrukturen: Medien verzerren, weil sie der Intersubjektivität verpflichtet sind. Im Wirkungsbereich der Medialität gibt es somit keine Wahrheit, nur Absprachen. Somit kann keine intersubjektive Wirklichkeit wirklich wahr sein. Alleinig die starke globale KI jenseits des privaten oder institutionellen Besitzes mit ihrer Potenzialität eines globalen Subjekts könnte so etwas wie Wahrheit kommunizieren. Nur wird sie ohne den Menschen keine Wahrheit erkennen können. KI - eine konsequente Ergebnis der Digitalisierung - könnte die menschliche Sehnsucht nach Wahrheit als Instrument der Wahrheitsfindung und der Wirklichkeitsentzerrung befriedigen.

(Aufgeschrieben auf der Leipziger Buchmesse)

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AUS DEM BUCH

Kann der Mensch sein Werkzeug dennoch verstehen bzw. verstehen lernen? Ja, doch nur unter einer Voraussetzung: Das Subjekt bezieht Stellung und befreit sich von KI in sich selbst.

 

—  Leon Tsvasman